Dieses Thema ist spannend, denn die Kenntnis des eigenen Somatotyps (Körpertyps) ist die Grundlage für effektives Training und die richtige Ernährung. Obwohl die meisten Menschen eine Mischung aus allen drei Typen aufweisen, ist meist einer dominanter.
Finden wir heraus, zu welcher Gruppe du gehörst und was du für diese Gruppe beachten solltest!
- Ektomorph (Der „schlanke“ Typ)
Ektomorphe zeichnen sich durch einen schnellen Stoffwechsel und dünne Knochen aus. Sie werden oft als „Hardgainer“ bezeichnet, da sie Schwierigkeiten haben, an Gewicht zuzunehmen, egal ob Muskeln oder Fett.
Körperliche Merkmale: Schmale Schultern und Hüften, lange Gliedmaßen, niedriger Körperfettanteil.
Training: Kurze, aber intensive Krafttrainingseinheiten mit schweren Gewichten sind erforderlich. Vermeide zu viel Ausdauertraining, da es die hart verdienten Kalorien verbrennt.
Ernährung: Hohe Kalorienzufuhr mit vielen Kohlenhydraten und Proteinen. Sie können sogar vor dem Schlafengehen essen.
- Mesomorph (Der „athletische“ Typ)
Sie haben genetische Vorteile. Sie sind von Natur aus muskulös und formen ihren Körper relativ leicht.
Körperliche Merkmale: Breite Schultern, schmale Taille (V-Form), starke Knochen, gute Haltung.
Training: Sie reagieren gut auf fast alles. Eine Kombination aus Krafttraining und moderatem Ausdauertraining ist optimal. Abwechslung ist wichtig, damit sie kein Trainingsplateau erreichen.
Ernährung: Ausgewogenes Verhältnis der Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Proteine, Fette). Sie müssen auf ihre Kalorienzufuhr achten, da sie sonst leicht zunehmen.
- Endomorph (Der „massive“ Typ)
Sie haben einen langsameren Stoffwechsel, speichern daher leichter Fett, verfügen aber im Gegenzug über große Kraft und bauen leicht Muskeln auf.
Körperliche Merkmale: Rundere Körperform, breitere Hüften, kräftigere Gelenke.
Training: Regelmäßiges Cardio- oder HIIT-Training ist neben Krafttraining unerlässlich, um die Fettverbrennung anzukurbeln.
Ernährung: Weniger Kohlenhydrate, mehr gesunde Fette und viel Protein. Um schlank zu werden, ist eine strengere Diät nötig.
Wie findest du heraus, welcher Typ du bist?
Ein einfacher Test: Umfasse dein Handgelenk mit Daumen und Mittelfinger der anderen Hand!
Überlappen sich deine Finger deutlich: Ektomorph.
Berühren sich deine Finger gerade so: Mesomorph.
Berühren sich deine Finger nicht: Endomorph.
Wichtig: Die Körperform ist nicht vorbestimmt! Mit dem richtigen Training kann ein Ektomorph muskulös und ein Endomorph schlank sein. Die Genetik bestimmt nur den Ausgangspunkt und die Methode.
Mit welchem Typ identifizierst du dich am meisten? Wenn du dein Ziel (z. B. Muskelaufbau oder Gewichtsverlust) aufschreibst, helfe ich dir gerne bei der Erstellung eines grundlegenden Trainingsplans!