Werfen Sie keine kaputte LED-Lampe weg, ohne diesen tollen Heimwerker-Trick zu kennen!

Wir scheinen uns vom Gärtnern zur Elektrotechnik im Haus zu bewegen! Dieser „Trick“ mit LED-Lampen ist bei Heimwerkern sehr beliebt, denn moderne LED-Lampen haben eine Besonderheit: Oft geht nicht die gesamte Elektronik kaputt, sondern nur eine kleine Diode.

Hier ist der „Trick“, mit dem Sie ein paar Euro sparen und die Lebensdauer einer Lampe verlängern können, die Sie sonst wegwerfen würden.

Was verbirgt sich unter der Plastikabdeckung?

Die meisten LED-Lampen haben einen Kunststoffdiffusor (diese weiße Kugel), der sich mit etwas Kraft (oder einem Messer) abhebeln lässt. Darunter sehen Sie eine Platte mit kleinen gelben Quadraten – das sind die einzelnen LED-Chips.

Wie findet man den Übeltäter?
LEDs sind in einer Glühbirne in Reihe geschaltet (wie alte Lichterketten). Wenn eine LED durchbrennt, ist der gesamte Stromkreis unterbrochen und die Lampe leuchtet nicht mehr.

Achten Sie auf den schwarzen Punkt: Betrachten Sie die gelben Quadrate genau. Wenn Sie auf einem davon einen kleinen schwarzen Punkt sehen, haben Sie eine durchgebrannte Diode gefunden. Sie blockiert den Stromfluss zu den anderen Dioden.

3 Möglichkeiten, eine Glühbirne zu reparieren (Vom Notfall bis zur Profi-Reparatur)

⚠️ WARNUNG: Führen Sie diese Schritte nur durch, wenn die Glühbirne vom Stromnetz getrennt ist und Sie sich der Risiken im Umgang mit Elektrizität sicher sind.

  1. Die Brückenmethode (Der beliebteste Trick)

Wenn Sie keine Ersatzdiode haben, besteht das Ziel darin, den Stromkreis ohne die defekte Diode zu schließen.

Kratzen Sie die durchgebrannte Diode mit einem Schraubendreher ab (es bleiben zwei Metallkontakte übrig).

Geben Sie einen kleinen Tropfen Lötzinn auf diese Kontakte. Dadurch wird der Stromkreis geschlossen und die verbleibenden Dioden leuchten wieder.

Hinweis: Die Glühbirne leuchtet etwas heller, da die verbleibenden Dioden eine höhere Spannung erhalten. Dadurch verkürzt sich ihre Lebensdauer etwas, aber Sie können sie eine Weile behalten.

  1. Graphitstift-Methode (Nur im Notfall)
    Graphit leitet Strom. Manche Heimwerker „malen“ im Notfall die Stelle, an der die Diode entfernt wurde, mit einem weichen Bleistift, um eine leitfähige Brücke herzustellen. Dies ist jedoch keine stabile Lösung.
  2. Austausch gegen eine neue Diode
    Wenn Sie eine weitere defekte Glühbirne mit intakten Dioden zu Hause haben, können Sie diese mit einem Heißluftfön nachlöten. Das ist schon eine fortgeschrittenere Heimwerkerlösung.

Tabelle: Lohnt es sich?
Faktor: Heimwerken / Neu kaufen
Preis: Fast 0 € / 2–10 €
Zeitaufwand: 5–10 Minuten / Fahrt zum Geschäft
Sicherheit: Vorsicht geboten / 100 % sicher
Ökologie: Weniger Abfall / Mehr Elektroschrott
Wann sollte man es NICHT tun? Wenn Sie nach dem Öffnen der Glühbirne keinen schwarzen Punkt auf den LED-Chips sehen, aber einen Brandgeruch aus dem Inneren (von der Platine mit den Kondensatoren) wahrnehmen, entsorgen Sie sie. Die Reparatur des Spannungswandlers in der Glühbirne ist gefährlich und lohnt sich nicht.

Ein echter Geheimtipp für den Haushalt: Viele wissen nicht, dass die Kunststoffabdeckung (der Diffusor) bis zu 20 % des Lichts absorbiert. Befindet sich die Glühbirne in einer geschlossenen Leuchte, wo sie nicht sichtbar ist, können Sie die Abdeckung abgenommen lassen – Sie erhalten helleres Licht und die LEDs werden besser gekühlt, was ihre Lebensdauer verlängert.

Haben Sie einen Lötkolben zu Hause und möchten es ausprobieren, oder interessieren Sie sich eher für andere Spartipps für den Haushalt?

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