5 Dinge, die Sie niemals in den Müll werfen sollten.

Mülltrennung ist heutzutage üblich, doch einige Gegenstände gehören nicht in die klassische schwarze Restmülltonne (und manchmal auch nicht in die farbigen). Dabei geht es nicht nur um Umweltschutz, sondern oft auch um die Sicherheit der Müllwerker und den Schutz des Grundwassers.

Hier sind 5 Dinge, die eine besondere Behandlung verdienen:

  1. Batterien und Akkus
    Dies ist wohl der häufigste Fehler. Batterien enthalten Schwermetalle (Cadmium, Blei, Quecksilber) und Säuren.

Risiko: Sie können in einem Müllwagen oder auf einer Deponie mechanisch beschädigt werden und auslaufen, wodurch Boden und Wasser verunreinigt werden. Lithiumbatterien können unter Druck sogar explodieren oder einen Brand verursachen.
Wohin damit? In Sammelcontainer in Elektronikgeschäften, Supermärkten oder auf Wertstoffhöfen.

  1. Elektroschrott (alles mit Kabel oder Batterien)
    Ein alter Toaster, Kopfhörer oder eine kaputte Fernbedienung gehören nicht in den Hausmüll. Sie enthalten Edelmetalle (Gold, Kupfer), die recycelt werden können, aber auch giftige Flammschutzmittel.

Entsorgung: Elektrofachhändler sind verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen (oftmals auch einzeln beim Kauf eines Neugeräts). Kleine Geräte können in speziellen rot-weißen Containern entsorgt werden.

  1. Nicht verwendete Medikamente
    Medikamente sind chemische Verbindungen, die in einer normalen Kläranlage nicht vollständig herausgefiltert werden können. Werden sie in den Hausmüll geworfen oder in den Abfluss gespült, gelangen sie in den Wasserkreislauf.

Risiko: Entstehung resistenter Bakterien und Beeinträchtigung von Wassertieren (hormonelle Veränderungen bei Fischen).
Entsorgung: Geben Sie Medikamente immer in einer Apotheke ab. Nehmen Sie die Medikamente aus den Papierverpackungen (sie gehören ins Papier) und geben Sie sie nur in Blisterverpackungen oder Flaschen ab.

  1. Gebrauchte Speiseöle
    Öl in den Abfluss zu gießen, ist schädlich für die Rohre (es verstopft sie mit Fettablagerungen), aber es in einer Plastikflasche in den Hausmüll zu werfen, ist auch nicht ideal.

Risiko: Auf einer Deponie zersetzt sich Öl und produziert Methan, eines der stärksten Treibhausgase.
Entsorgung: Füllen Sie es in eine saubere Plastikflasche und geben Sie diese an Tankstellen (z. B. Slovnaft) oder in einigen Lebensmittelketten ab. Aus einem Liter Öl lässt sich eine hochwertige Biokraftstoffkomponente herstellen.

  1. Chemikalien, Farben und Verdünner
    Farbreste, Lacke, Motoröle oder starke Reinigungsmittel gelten als Sondermüll.

Risiko: Sie sind entzündlich, ätzend und giftig. In Kontakt mit anderen Abfällen können sie gefährliche chemische Reaktionen auslösen.
Entsorgung: An einer Sammelstelle. Viele Kommunen organisieren außerdem zweimal jährlich eine mobile Sondermüllsammlung.
Kurzübersicht: Wohin?

Gegenstand: Wohin damit?

Altes Handy / Elektroschrott / Rote Tonne
Quecksilberthermometer / Apotheke (falls noch angenommen) / Wertstoffhof
Volle Spraydose / Sondermüll
Glühbirnen / LEDs / Spezielle Sammelboxen in Geschäften (z. B. Bastelmärkten)
Export zum Tisch

Mein Tipp: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob etwas in den Restmüll gehört, gilt die Regel: „Alles mit Kabel, Batterie oder flüssigen Chemikalien gehört nicht in den Restmüll.“

Haben Sie etwas zu Hause, bei dem Sie unsicher sind, wo Sie es entsorgen sollen? Ich berate Sie gerne

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