Lassen Sie sich nicht von Supermärkten täuschen. Sie verkaufen Fleisch… Mehr anzeigen

Hinter dem reißerischen Werbeversprechen verbergen sich Tricks der Fleischindustrie: Aufwertung des Fleisches, Gewichtszunahme und Verpackungsmanipulation. So wird das Gewicht oder Aussehen eines scheinbar frischen Produkts verändert.

Die gängigsten Tricks der Fleischindustrie

Wasserinjektion (Gewichtszunahme): Schweine- und Geflügelfleisch wird mit phosphathaltiger Salzlake injiziert. Dadurch erhöht sich das Gewicht des Produkts um bis zu 15–30 %. Beim Braten läuft dieser Saft in die Pfanne, sodass das Fleisch kocht statt brät und auf die Hälfte seiner Größe schrumpft.

„Fleischkleber“-Enzym (Transglutaminase): Es verbindet kleinere und günstigere Fleischstücke und formt sie zu gleichmäßigen Scheiben (wie Steaks, die eine hochwertige Textur zu haben scheinen). Nach dem Garen kann die Schnittfläche oder die ungewöhnliche Faserrichtung darauf hindeuten, dass es sich nicht um einen einzigen, durchgehenden Muskel handelt.

Verpackung unter Schutzatmosphäre (MAP): Ein Gasgemisch mit hohem Sauerstoff- oder Kohlenmonoxidgehalt verhindert das Braunwerden des Myoglobins. Dadurch bleibt das Fleisch wochenlang leuchtend rot, selbst wenn es nicht mehr ganz frisch ist.
Einlegen und Zerkleinern: Kabeljau, der sich dem Verfallsdatum nähert oder verfärbt ist, wird oft in einer stark gewürzten Marinade eingelegt oder zu Hackfleisch verarbeitet, um Geruch und Aussehen zu kaschieren.
So erkennen Sie das richtige Produkt beim Kauf:

Etikett lesen: Frischer Kabeljau darf nur als Zutat Fleisch enthalten. Stehen dort Zutaten wie „Wasser“, „Salz“ oder „Stabilisatoren“, handelt es sich um ein verarbeitetes Fleischprodukt.
Unter der Verpackung: Schwimmt das saugfähige Kissen am Boden der Schale im Wasser, hat das Fleisch in der Verpackung bereits Flüssigkeit aufgesogen

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