Die besten Heizkörper  Für wen geeignet, für wen nicht?

Die Wahl des passenden Heizkörpers hängt vom Heizsystem des Gebäudes (Gastherme, Wärmepumpe), den Raumeigenschaften und den individuellen Nutzungsbedürfnissen ab.

Welcher Heizkörpertyp ist für wen empfehlenswert?

Heizkörpertyp Hauptmerkmale Für wen und wo geeignet?
Stahlblechheizkörper (z. B. Purmo, Vogel&Noot) Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, schnelle Reaktionszeit, traditionelle Skalierbarkeit (z. B. Typen 22K, 33K). Die praktischste Wahl für den allgemeinen Hausgebrauch, für bestehende Gaszentralheizungen.


Aluminiumheizkörper (z. B. Fondital, Global) Hohe Heizleistung, korrosionsbeständig, ästhetisch, erweiterbar pro Element und geringer Wasserrückhalt. Für Niedertemperatursysteme (Wärmepumpe, Brennwertkessel) und Feuchträume.


Handtuchheizkörper Rohrrahmen, platzsparendes Design. Kann für Übergangszeiten auch mit einer elektrischen Heizpatrone kombiniert werden. Für Badezimmer und Waschküchen, zum Trocknen von Textilien und zum Beheizen von Räumen.

Elektrischer Heizkörper (z. B. Adax, Atlantic): Ohne zentrales Rohrnetz funktioniert er ausschließlich mit Strom und verfügt über ein präzises, integriertes Thermostat. Geeignet für Ferienwohnungen, Apartments oder als Zusatzheizung ohne Warmwasserbereitung.
Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten:

Leistungsdimensionierung: Bei durchschnittlicher Raumhöhe und mittlerer Wärmedämmung ist mit einem Heizbedarf von ca. 30–40 Watt/m³ zu rechnen.
Typbezeichnungen (11, 22, 33): Die erste Zahl gibt die Anzahl der Wasserplatten, die zweite die Anzahl der Konvektorlamellen an. Typ 22 ist der beliebteste Kompromiss, Typ 33 bietet die höchste Heizleistung.

Vorlauftemperatur: Bei Verwendung einer Wärmepumpe (Wassertemperatur nur 35–45 °C) benötigen Sie einen Heizkörper oder Gebläsekonvektor mit deutlich größerer Oberfläche.

Leave a Comment