Ärzte warnen vor den gesundheitlichen Risiken von Hühnermägen… Mehr anzeigen

Hühnermägen sind ein Innereienprodukt, das extrem reich an Nährstoffen und Proteinen ist. Ärzte und Ernährungswissenschaftler warnen jedoch davor, dass der regelmäßige Verzehr großer Mengen gesundheitliche Risiken bergen kann.

Welche Probleme kann übermäßiger Konsum verursachen?

Gichtanfälle und erhöhte Harnsäurewerte: Wie andere Innereien enthalten auch Hühnermägen viele Purine. Beim Abbau von Purinen im Körper entsteht Harnsäure. Die angesammelten Harnsäurekristalle können sich in den Gelenken ablagern und plötzliche, schmerzhafte Gichtanfälle oder Nierensteine ​​verursachen.

Erhöhte Cholesterinwerte: Eine 100-Gramm-Portion Hühnermägen enthält mehr als 200 mg Cholesterin, was einen erheblichen Teil der empfohlenen Tagesdosis ausmacht. Menschen mit hohem Cholesterinspiegel oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten den Verzehr von Hühnermägen einschränken.

Verdauungsprobleme: Der Magen ist ein sehr dichtes, muskulöses Organ. Wird es nicht lange genug und gründlich genug gekocht, ist es schwer verdaulich und kann zu Magenbeschwerden, Blähungen und Krämpfen führen.

Schwermetallbelastung: Innereien (wenn auch in geringerem Maße als Leber) können Spuren von Schwermetallen aus dem Geflügelfutter enthalten. Daher wird empfohlen, sie nicht täglich zu verzehren.
Welche positiven Effekte hat ein mäßiger Verzehr?

Reich an magerem Eiweiß und Kollagen: Dank des geringen Fettgehalts unterstützt es den Muskelaufbau, während das enthaltene Kollagen gut für Gelenke und Haut ist.
Vorbeugung von Anämie: Es enthält nennenswerte Mengen an organischem Eisen und Vitamin B12, das die Bildung roter Blutkörperchen fördert.

Unterstützung von Schilddrüse und Immunsystem: Eine hervorragende Quelle für Selen und Zink, die wichtig für den Schutz der Zellen vor oxidativem Stress sind. Laut medizinischen Empfehlungen können Hühnermägen in Maßen (1-2 Mal pro Woche, gut durchgegart) ein besonders nahrhafter Bestandteil der Ernährung gesunder Erwachsener sein. Personen mit Neigung zu Gicht oder hohem Cholesterinspiegel sollten den Verzehr jedoch stark einschränken.

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