7 Hoteltipps für eine schnellere und gründlichere Reinigung Ihres Zuhauses

Professionelles Housekeeping im Hotel setzt auf feste Abläufe und Effizienz statt auf teure Wundermittel. Wer diese 7 Techniken aus dem Hotelalltag zu Hause anwendet, halbiert die Putzzeit und erzielt deutlich gründlichere Ergebnisse.

  1. Einwirkzeit nutzen (Chemie arbeiten lassen) Zimmermädchen sprühen als allererstes das Bad, die Armaturen und die Toilette ein und lassen die Reiniger wirken. Währenddessen wird der Müll geleert oder das Bett gemacht. Wenn sie zum Wischen ins Bad zurückkehren, löst sich der Schmutz ohne schweißtreibendes Schrubben.
  2. Von oben nach unten – und im Uhrzeigersinn Staub fällt immer nach unten. Wer erst staubsaugt und danach Staub wischt, arbeitet doppelt. Profis beginnen bei Spinnweben an der Decke und arbeiten sich systematisch über Lampen und Regale bis zum Boden vor. Dabei bewegen sie sich konsequent an einer Raumseite entlang im Uhrzeigersinn durch das Zimmer, um keine Stelle zu vergessen.
  3. Farbcodierte Mikrofasertücher statt Schwämme Klassische Haushaltsschwämme sind Keimschleudern. Im Hotel werden ausschließlich Mikrofasertücher nach einem strengen Farbsystem genutzt:
    • Rot: Toilette und Urinal
    • Gelb: Restlicher Sanitärbereich (Waschbecken, Fliesen, Dusche)
    • Blau: Möbel, Türen, Schreibtische
    • Grün: Küche So wird garantiert kein Keim aus dem WC auf den Esstisch verschleppt.
  4. Zuerst freiräumen, dann reinigen Kein Housekeeping-Profi wischt um rumstehende Gegenstände herum. Bevor der Lappen zum Einsatz kommt, wird die Fläche komplett freigeräumt (Müll weg, Kleidung verstaut, Dekoration beiseite). Nur auf freien Flächen kann in langen, unterbrechungsfreien Zügen zügig gewischt werden.
  5. Wechselbezüge statt schmutzigem Wischwasser Der klassische Putzeimer, in dem der Mob immer wieder ausgewrungen wird, verteilt ab dem zweiten Raum nur noch schmutziges Wasser. Hotels nutzen Flachmopps mit mehreren vorbefeuchteten Wechselbezügen. Ist ein Bezüge schmutzig, kommt er direkt in die Wäsche und der nächste kommt zum Einsatz.

  6. Der Rückzugs-Saugschritt Beim Staubsaugen oder feuchten Wischen arbeitet man sich von der am weitesten entfernten Ecke konsequent zur Zimmertür hin zurück. Das verhindert, dass man auf bereits gereinigte, feuchte Flächen tritt und wieder Fußspuren hinterlässt.
  7. Trockenpolieren als Sofort-Schutz Armaturen, Spiegel und Duschwände werden nach der Reinigung nicht nass stehen gelassen, sondern sofort mit einem trockenen Mikrofasertuch glattpoliert. Das nimmt Restfeuchtigkeit auf, verhindert Kalkflecken von vornherein und verleiht den typischen “Hotel-Glanz”.

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