„Mysteriöses“ Objekt auf dem Foto: Holzkohlebügeleisen

Das Holzkohlebügeleisen ist wirklich ein faszinierendes Relikt vergangener Zeiten, das auf alten Dachböden oder Flohmärkten oft für erstaunte Blicke sorgt!

Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine Miniatur-Schatztruhe aus Gusseisen oder Messing, oft verziert mit einem kleinen Holzgriff und einem markanten Schornstein an der Vorderseite.

Wie das „mysteriöse“ Objekt funktioniert:

  • Glühende Kohle im Bauch: Das Bügeleisen lässt sich aufklappen. In den hohlen Bauch legte man glühende Holzkohle.
  • Die Zuluftlöcher: An den Seiten befinden sich meist mehrere kleine, runde Löcher. Wenn man das Bügeleisen hin- und herbewegte, strömte Luft durch diese Löcher und hielt die Kohle auf Temperatur.
  • Der Mini-Schornstein: Der integrierte kleine Kamin diente dazu, den Rauch und die Gase vom Stoff und den Händen der bügelnden Person wegzuleiten.
  • Der Klappverschluss: Oft ziert den Verschluss ein kleiner, kunstvoll gestalteter Riegel (manchmal in Form eines Hahns oder Riegels), um zu verhindern, dass Funken auf die Wäsche fliegen.

Ein richtiger Hingucker – und ein schönes Beispiel dafür, wie viel Erfindergeist und Muskelkraft früher im Haushalt steckten!

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