Diese typische Überschrift aus Online-Tutorials und dem altbekannten Rat der Großmutter bezieht sich meist auf eines von drei gängigen, günstigen und wirksamen Mitteln: Zitronensäure, Essig oder Natron.
Die effektivste und schonendste Methode zur Reinigung des Spülkastens ist Zitronensäure (oder eine Kombination mit Essig).
💡 So geht’s: Anleitung ohne Schrubben
Mit wenigen Handgriffen gehören Kalk, rostige Dichtungsstreifen und unschöner Schleim der Vergangenheit an:
Die Wasserzufuhr zum Spülkasten absperren (das Ventil befindet sich normalerweise an der Wand neben der Toilette). Spülen, um den Spülkasten so gut wie möglich zu entleeren.
Reinigungsmischung einfüllen:
Zitronensäure: Geben Sie ca. 100–150 g Zitronensäure in das restliche Wasser im Spülkasten und fügen Sie 2–3 Liter warmes (nicht kochendes!) Wasser hinzu, um das Pulver aufzulösen und die Reaktion zu beschleunigen.
Essig: Anstelle von Säure können Sie 1 bis 2 Liter handelsüblichen Essig verwenden.
Einwirken lassen: Für optimale Ergebnisse ohne Schrubben lassen Sie die Lösung über Nacht (mindestens 3–4 Stunden) einwirken. Die Säure löst selbst mineralische Ablagerungen, Rost und biologischen Schleim.
Wasserzufuhr öffnen und spülen: Nach Ablauf der Einwirkzeit einfach das Wasser aufdrehen und mehrmals spülen. Alle Ablagerungen werden direkt in den Abfluss gespült.
⚠️ Worauf Sie achten sollten:
Verschlissene Dichtung: Wenn Kalkablagerungen die einzige Ursache für die Verstopfung der alten Dichtung waren, kann die Toilette nach dem Auflösen der Ablagerungen leicht tropfen. In diesem Fall muss die Dichtung ausgetauscht werden.
Wassertemperatur: Niemals kochendes Wasser in den Spülkasten gießen – das Keramik- oder Kunststoffmaterial könnte reißen.
Häufigkeit: Wiederholen Sie diesen Vorgang alle 3 bis 6 Monate. Die Toilette bleibt sauber und geruchsfrei.