Viele Gartenfreunde kennen das Problem: Kurz nach dem Kauf blühender Balkonpflanzen wie Petunien, Surfinien oder Calibrachoas beginnen die Blütenpracht und das frische Grün zu schwinden. Trotz regelmäßiger Bewässerung und ausreichend Sonne wirken die Pflanzen matt, die Blätter werden gelb und das Gesamtbild verliert an Attraktivität.
Der Grund dafür ist simpel: In den begrenzten Erdmengen in Kübeln und Kästen reichen die Nährstoffe schnell nicht mehr aus. Man kann sich das vorstellen wie einen Raum, in dem nur genug Nahrung und Wasser für einen Monat lagert – man überlebt zwar, fühlt sich aber nicht wohl. So ähnlich geht es auch den durstigen und nährstoffhungrigen Blumen, die rasch alle Reserven aufbrauchen und zu „verhungern“ drohen.
Damit Ihre Blühpflanzen Sie das ganze Sommerhalbjahr über und sogar bis in den Herbst hinein mit farbenfrohen Blüten erfreuen, ist eine wöchentliche Düngung das A und O. Das ist nicht kompliziert und zeigt eine erstaunliche Wirkung.
Bewährte Dünge-Tipps für Ihre Lieblingsblumen
Schritt 1 – Kaliumhumat (z.B. Humat Kalium +7):
Lösen Sie einen halben Teelöffel des Düngers in einem Glas Wasser auf und geben diese Lösung anschließend in ein 10-Liter-Gießwasser. Pro Kübel oder Blumenkasten verwenden Sie etwa 0,5 Liter der Nährstofflösung. Wichtig: Gießen Sie die Pflanzen nur, wenn die Erde bereits leicht feucht ist, damit die Nährstoffe optimal aufgenommen werden.
Schritt 2 – Kalium-Monophosphat (nach 5 Tagen):
Rühren Sie einen Esslöffel Dünger in 10 Liter Wasser ein und gießen Sie damit die Pflanzen direkt an der Wurzel, wiederum etwa 0,5 Liter pro Pflanze. Achten Sie darauf, dass das Mittel nicht auf die Blätter gelangt.
Wichtige Hinweise:
Mischen Sie niemals Kaliumhumat und phosphathaltige Dünger direkt, da dabei unlösliche Verbindungen entstehen, die von den Pflanzen nicht aufgenommen werden können. Die getrennte Gabe in zeitlichem Abstand sorgt für eine deutlich bessere Wirkung und kräftige, gesunde Pflanzen mit reicher Blüte.