Der Neurochirurg rät: Das sollte nach dem Aufstehen immer das Erste sein, was Sie tun.

Unser Gehirn schläft niemals wirklich – es ist ständig aktiv. Doch es gibt Methoden, um seine Funktion gezielt zu unterstützen, zu beruhigen oder anzuregen. Dr. Alexandru Vlad Ciurea, Professor und Neurochirurg, teilt wichtige Empfehlungen, wie wir unserem Gehirn nach dem Aufwachen richtig Gutes tun können – und warum das Handy dabei oft nur hinderlich ist.


Überforderung trotz guter Gesundheit

Gerade wenn wir uns gesund fühlen und voller Energie sind, neigen wir oft dazu, uns selbst zu überfordern: Wir essen reichhaltig und viel, trinken dazu Alkohol, der unserem Gehirn eher schadet, und halten wenig Ruhepausen. Die Nächte werden kürzer, die Zigaretten mehr und der morgendliche Kaffee ausgedehnter als nötig. Dieses Lebenstempo kann das Gehirn überlasten und Stress verursachen.


Das Gehirn braucht bewusste Stimulation – aber positiv!

„Unser Gehirn schläft nie wirklich, aber wir können es gezielt herunterfahren oder ankurbeln“, erklärt Dr. Ciurea. Dabei sei es besonders wichtig, „positive Reize“ einzusetzen, die das Gehirn fördern, statt es zu ermüden. Er empfiehlt beispielsweise, abends auf das Handy zu verzichten, um einen erholsamen Schlaf zu ermöglichen.


Der wichtigste Tipp nach dem Aufstehen

Am Morgen, direkt nach dem Aufwachen, sollten wir nicht sofort zum Smartphone greifen, rät der Neurochirurg. Stattdessen ist es besser, den Blick schweifen zu lassen: zum Himmel, in die Natur oder einfach aus dem Fenster – so werden die Sehnerven stimuliert. Parallel dazu können wir unsere Hörnerven aktivieren, indem wir unser Lieblingslied einschalten und bewusst wahrnehmen.

Anschließend gehört ein Glas Wasser zur Morgenroutine – es unterstützt die Flüssigkeitszufuhr und hilft, den Körper und Geist sanft in Schwung zu bringen.


Maß halten beim Essen und Trinken

Ein überfüllter Magen belastet auch das Gehirn. Daher gilt: lieber in Maßen essen. Ein Glas Rotwein am Abend kann sogar hilfreich sein, da es die Reinigung der Hirngefäße unterstützt. Doch Vorsicht vor Übermaß! Zu viel Alkohol zerstört Nervenzellen und wirkt sich negativ auf unsere geistige Gesundheit aus.


Weniger Stress durch Medienkonsum

Die Flut an Nachrichten, oft leer und negativ, belastet unsere geistige Gesundheit unnötig. Dr. Ciurea empfiehlt, den Fernsehkonsum zu reduzieren und sich nur so viel zu informieren, wie wirklich nötig ist. Unsere Gedächtnisleistung profitiert, wenn wir nicht von „Medienmüll“ überladen werden, sondern bewusst auswählen, was wir aufnehmen.


Glück – die beste Nahrung fürs Gehirn

„Glück ist die wahre Nahrung für unser Gehirn“, fasst der Neurochirurg zusammen. Das klingt einfach, doch es erinnert uns daran, wie sehr positive Gefühle unsere Lebensqualität verbessern. Wenn wir lernen, die kleinen Dinge wertzuschätzen und Dankbarkeit zu zeigen, erleben wir erfülltere Tage und ein gesundes, ausgeglichenes Gehirn.


Fazit:
Nehmen Sie sich jeden Morgen bewusst Zeit, bevor Sie zum Handy greifen. Blicken Sie in die Welt, hören Sie Musik und trinken Sie Wasser. Pflegen Sie einen maßvollen Lebensstil und schützen Sie Ihr Gehirn vor unnötigem Stress. So starten Sie kraftvoll und ausgeglichen in den Tag – ganz im Sinne eines erfahrenen Neurochirurgen.

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