Vergessen Sie Milch und saure Sahne! Schweinekoteletts müssen in dieser Zutat eingelegt werden. Sie werden unglaublich zart und köstlich!

Diese kulinarische Entdeckung wird Ihre Meinung über Koteletts komplett verändern! Milch und Sahne gehören der Vergangenheit an – wir sprechen von einer Zutat, die mit natürlichen Enzymen und einem bestimmten pH-Wert wirkt.

Der absolute Geheimtipp für butterzartes Schweinefleisch (selbst trockene Keulen) ist gewöhnliche Zwiebel oder Senf. Doch die „geheimste“ Zutat, die gerade im Internet für Furore sorgt, ist:

Gurkenlake (Bild)
Es mag verrückt klingen, ist aber pure Chemie. Die Lake enthält Essig (Säure), Salz und eine Gewürzmischung (Dill, Senfkörner). Die Säure in der Lake zersetzt die Muskelfasern, das Salz spendet dem Fleisch Feuchtigkeit und die Gewürze sorgen für ein intensives Aroma.

Wie geht das? (Zubereitung von „Butter“-Koteletts)
Marinieren: Die Schweinefleischscheiben (Nacken oder Kotelett) flach klopfen und in eine Schüssel geben.

Bad: Die Lake darüber gießen, sodass die Koteletts vollständig bedeckt sind.
Zeit: Mindestens 2 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren lassen.
Braten: Das Fleisch herausnehmen, mit Küchenpapier trocken tupfen (wichtig, damit die Koteletts nicht auseinanderfallen) und klassisch in Mehl, Ei und Paniermehl panieren.

Weitere clevere Alternativen (falls keine Lake vorhanden ist):
Vollfetter Senf: Das Fleisch damit einreiben und einwirken lassen. Senf enthält Essig und Enzyme, die das Fleisch zarter machen und ihm Geschmack verleihen.
Geriebener Zwiebel: Zwiebeln enthalten Enzyme, die zähe Fasern aufspalten. Einfach eine Schicht geriebene Zwiebel zwischen die Fleischscheiben legen und 3 Stunden marinieren lassen.

Weißer Joghurt mit etwas Natron: Natron (Bicarbonat) verändert den pH-Wert der Fleischoberfläche und verhindert so, dass das Fleisch beim Braten austrocknet.

Warum funktioniert das besser als Milch? Milch macht das Fleisch zwar auch zarter, aber die Salzlake oder der Senf „verdauen“ es aktiv vor und sorgen für Saftigkeit, die auch nach dem Braten erhalten bleibt. Das Ergebnis ist ein Steak, das sich mit der Gabel zerteilen lässt.

Kleiner Tipp: Wenn Sie das Fleisch in Gurkenlake marinieren, salzen Sie es nicht zusätzlich! Die Lake ist salzig genug, und die Steaks wären sonst versalzen.

Möchten Sie einen Trick, den Sie direkt zu den Semmelbröseln geben können, damit diese besonders knusprig werden und nicht so viel Öl aufsaugen?

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