Das ist ein großes Ereignis! Die Wahl des Kleides für die Mutter des Bräutigams ist eine Kunst für sich – das Ziel ist, elegant und würdevoll auszusehen und sich wohlzufühlen, ohne die Braut zu überschatten (oder den ganzen Tag darin zu leiden).
Hier ist ein Leitfaden, der der Mutter hilft, sich zurechtzufinden und das perfekte Kleid zu finden:
- Goldene Etikette-Regeln
Bevor Sie in Katalogen stöbern, besprechen Sie diese drei Punkte:
Farben, die Sie vermeiden sollten: Traditionell werden Weiß, Creme und Elfenbein nicht getragen (diese Farben sind der Braut vorbehalten), ebenso Schwarz (es wirkt traurig, es sei denn, es handelt sich um eine streng moderne „Black Tie“-Hochzeit).
Farbabstimmung mit der Mutter der Braut: Es ist ratsam, sich mit der Mutter der Braut abzusprechen, dass die Farben Ihrer Kleider nicht miteinander harmonieren (zum Beispiel Neonpink und Olivgrün). Sie müssen nicht identisch sein, sollten aber farblich aufeinander abgestimmt sein.
Das Thema beachten: Wenn Ihre Hochzeit eine bestimmte Farbpalette hat, versuchen Sie, sich daran zu halten – die Mutter des Bräutigams sieht in den Hochzeitsfarben auf Fotos einfach umwerfend aus.
- Wie wählt man den passenden Schnitt für die eigene Figur?
Figurtyp | Empfohlener Schnitt | Warum passt er?
Birnenform: A-Linien- oder Empire-Kleider. Sie kaschieren breitere Hüften und betonen eine schmale Taille.
Apfelform: Wickelkleider oder Kleider mit Taillendetails. Sie erzeugen eine schöne Silhouette und strecken die Figur optisch.
Sanduhrform: Etuikleider mit U-Boot-Ausschnitt. Sie betonen die weiblichen Kurven ohne unnötiges Volumen.
Zierliche Figur: Ein einfarbiges Kleid oberhalb des Knies oder in Midi-Länge. Es wirkt vorteilhaft und lässt die Figur optisch größer erscheinen. - Was ist dieses Jahr angesagt?
Wenn die werdende Mutter modern und gleichzeitig elegant aussehen möchte, empfehle ich folgende Trends:
Midi-Länge: Kleider, die von unterhalb des Knies bis zur Mitte der Wade reichen, sind besonders schmeichelhaft. Sie wirken luxuriös und sind praktisch zum Laufen und Tanzen.
Pastell- und Juwelentöne: Salbei, Puderblau, Altrosa oder im Gegensatz dazu Königsblau und Burgunderrot.
Spitze und Chiffon: Leichter Chiffon kaschiert kleine Makel, während Spitze einen festlichen Touch verleiht.
Jacke oder Cape: Wenn die Braut ihre Arme nicht zeigen möchte, sind eine leichte, farblich passende Jacke oder ein Chiffon-Cape stilvoller als ein normaler Pullover.
- Praktische Tipps für mehr Komfort
Profi-Tipp: Vergessen Sie nicht Ihre Unterwäsche! Gut sitzende, formende Unterwäsche trägt mehr zum Gesamtbild des Kleides bei als teurer Schmuck.
Material: Hochzeiten dauern lange. Vermeiden Sie knitteranfällige Materialien (z. B. reines Leinen). Wählen Sie Mischgewebe, die formbeständig sind.
Schuhe: Wenn die Braut keine Absätze trägt, muss sie jetzt nicht damit anfangen. Elegante Kitten Heels oder verzierte Ballerinas sind völlig ausreichend.
Womit kann ich Ihnen sonst noch helfen?
Für genauere Informationen schreiben Sie mir bitte:
In welcher Jahreszeit findet die Hochzeit statt?
Wo findet die Geschichte statt? (Schloss, Scheune, Rathaus, Wiese…)
Was ist Mamas Lieblingsfarbe bzw. ihre Augen-/Haarfarbe?