Wenn Sie einen leistungsstarken Aluminiumreiniger suchen, der kein Ätznatron (Lauge) oder andere aggressive Chemikalien enthält, sollten Sie gängige Industriereiniger und starke Entfetter meiden. Natriumhydroxid korrodiert Aluminium, führt zu Schwarzfärbung und irreversiblen Schäden.
Für die Reinigung von Aluminium benötigen Sie entweder schonende chemische Reinigungsmittel auf Basis unbedenklicher organischer Säuren oder sanfte mechanische und umweltfreundliche Reiniger. Hier finden Sie die besten Optionen, unterteilt nach Ihren Präferenzen für gekaufte Produkte oder umweltfreundliche Hausmittel.
- Professionelle und gekaufte Reiniger (ohne Ätznatron): Achten Sie beim Kauf auf Produkte, die speziell für Aluminium, Edelstahl oder Chrom entwickelt wurden und auf biologisch abbaubaren Tensiden oder Zitronen-/Phosphorsäure in einer unbedenklichen Konzentration basieren.
Autopflege für Aluminiumfelgen: Felgenreiniger (z. B. K2 Felix, Sonax säurefreier Felgenreiniger) entfernen hartnäckigen Bremsstaub und Schmutz, ohne das Aluminium zu beschädigen. Sie sind sehr effektiv und für die Anwendung im Haushalt auf anderen Aluminiumgegenständen unbedenklich. Metallreinigungspasten (z. B. Autosol Alu Polish oder Silichrom): Ideal zum Reinigen und Polieren von oxidiertem (angelaufenem) Aluminium. Sie entfernen die matte Schicht und bringen den Glanz des Aluminiums zurück, ohne Kratzer zu verursachen. Professionelle, laugenfreie Reiniger für Konvektionsöfen: Es gibt ökologische Reiniger für Küchengeräte, die eingebranntes Fett von Aluminiumblechen mit Enzymen und milden Tensiden entfernen.
- Leistungsstarke Alternativen für den Hausgebrauch (ökologisch und sicher): Wenn Sie Aluminium schnell und ohne Chemikalien reinigen möchten, eignen sich natürlich saure Lösungen am besten. Die Säure reagiert mit dem Aluminiumoxid (der angelaufenen Oberfläche), greift das Metall aber nicht so stark an wie Laugen (Hydroxide).
Zitronensäure oder weißer Essig (gegen angelaufenes Aluminium und Kalkablagerungen)
Säure eignet sich hervorragend, um Glanz wiederherzustellen und Anlaufen zu entfernen.
Lösung herstellen: 2 Esslöffel Zitronensäure (oder eine Tasse Essig) in 1 Liter heißem Wasser auflösen.
Das Objekt 10–15 Minuten in der Lösung einweichen oder die Lösung mit einer Sprühflasche auftragen und einwirken lassen. Mit einem weichen Schwamm reinigen (niemals Stahlwolle verwenden!) und gründlich mit klarem Wasser abspülen.
Zahnpasta oder cremiges, aufgelöstes Kreidepulver (gegen feine Kratzer und Anlaufen)
Normale weiße Zahnpasta (kein Gel) eignet sich hervorragend als sehr mildes Scheuermittel.
Die Paste auf ein Mikrofasertuch auftragen.
Das Aluminium in kreisenden Bewegungen reinigen. Mit einem feuchten Tuch abwischen und trocken polieren.
Backpulver als dicke Paste (Vorsicht – mit Vorsicht verwenden!)
Backpulver ist leicht alkalisch. Im Gegensatz zu Natriumhydroxid greift es Aluminium nicht sofort an, sollte aber nicht zu lange einwirken.
Natron mit etwas Wasser zu einer dicken Paste verrühren. Auf Fett oder eingebrannte Stellen auftragen, maximal 2 bis 3 Minuten einwirken lassen, mit einem weichen Schwamm schrubben und sofort abspülen.
💡 Goldene Regeln für die Aluminiumreinigung
Verwenden Sie niemals Stahlwolle oder raue Schwämme: Aluminium ist ein sehr weiches Metall und kann leicht zerkratzt werden. Verwenden Sie stattdessen Mikrofasertücher oder die weiche Seite eines Spülschwamms.
Immer neutralisieren: Nach der Verwendung eines Reinigungsmittels (auch selbstgemachter) das Aluminium gründlich mit klarem Wasser abspülen und trocknen. Reinigungsmittelreste können unschöne Flecken in der Luft hinterlassen.
Möchten Sie etwas Bestimmtes reinigen (z. B. Aluminiumjalousien, angelaufenes Geschirr, Autoteile oder eine Pergola)? Gerne erkläre ich Ihnen die Vorgehensweise je nach Art des Gegenstands