Grünliches Eigelb: Ein einfacher Trick für stets perfekte Ergebnisse

Die grünlich-graue Verfärbung um das Eigelb herum entsteht durch zu langes Kochen: Hohe Hitze löst eine chemische Reaktion zwischen dem Schwefel im Eiweiß und dem Eisen im Eigelb aus (es bildet sich Eisensulfid). Auch wenn diese Verfärbung völlig harmlos ist, verleiht sie dem Ei eine gummiartige Konsistenz und einen leicht schwefeligen Geschmack.

Der Trick für ein perfektes, leuchtend gelbes Ei

Mit kaltem Wasser beginnen: Legen Sie die Eier in einen Topf und geben Sie so viel kaltes Wasser hinzu, dass sie 1–2 Zentimeter hoch bedeckt sind.

Hitze rechtzeitig abschalten: Bringen Sie das Wasser zum Kochen. Sobald es kocht, nehmen Sie den Topf sofort von der Herdplatte, decken ihn ab und lassen die Eier (je nach Größe) 9–11 Minuten im heißen Wasser ziehen.
Thermoschock (der entscheidende Schritt): Nach Ablauf der Zeit geben Sie die Eier für mindestens 5–10 Minuten in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser.

Das Eisbad stoppt den Garprozess im Inneren des Eies sofort und verhindert so die Entstehung der grauen Verfärbung. Zudem sorgt der Thermoschock dafür, dass sich das Ei in der Schale leicht zusammenzieht, was das Schälen erheblich erleichtert.

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