Ich sehe, Sie schauen sich heute die Liste der besten Internet-Hits an! Dieser Dosenkocher (oft auch Pepsi-Dosenkocher oder Spirituskocher genannt) ist eine Legende unter Outdoor- und Heimwerker-Fans.
Er ist ein faszinierendes Beispiel angewandter Physik, hat aber ein kleines Detail, das in den viralen Schlagzeilen oft untergeht.
So funktioniert es (Physik in der Dose):
Brennstoff: Obwohl der Titel „ohne Gas und Holz“ lautet, benötigt dieser Kocher tatsächlich einen flüssigen Brennstoff, meistens technischen Alkohol (Ethanol).
Vergasung: Der Clou ist nicht die Verbrennung der Flüssigkeit, sondern die Erhitzung und Verdampfung des Alkohols in der doppelwandigen Dose.
Düsen: Unter Druck stehender Dampf entweicht durch kleine Löcher am Rand (genau wie bei einem richtigen Kocher) und erzeugt, sobald er entzündet ist, eine wunderschöne blaue Flamme.
Warum ist er so beliebt?
Recycling: Man braucht nur zwei leere Dosen, eine Schere und Nägel, um die Löcher hineinzustechen.
Gewicht: Er wiegt fast null Gramm, was ein großer Vorteil für Ultraleichtwanderer ist.
Leistung: Er kann einen Liter Wasser in etwa 5–10 Minuten zum Kochen bringen, was für so ein Teil ziemlich gut ist.
Kleiner Sicherheitshinweis: Vorsicht! Die Spiritusflamme ist in direktem Sonnenlicht fast unsichtbar. Man denkt leicht, der Kocher sei aus, aber in Wirklichkeit brennt er noch. Und niemals, wirklich niemals, Alkohol auf eine brennende oder noch heiße Flamme geben, sonst verwandelt sich der Minikocher in ein kleines Feuerwerk.
Möchten Sie eine genaue Anleitung (Größe und Anzahl der Löcher) zum sicheren Bau eines solchen Kochers oder sind Sie an einem anderen Überlebenstipp interessiert?