Ich bereue es, es nicht früher ins Pflanzloch gegeben zu haben – jetzt ernte ich kiloweise Tomaten!

Das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl! Dieses „Bedauern“ ist eigentlich die schönste Form der Gartenzufriedenheit. Wie man so schön sagt: Man lernt mit der Zeit, aber Tomaten sind unglaublich dankbar dafür – wenn man ihnen von Anfang an den richtigen Nährstoffcocktail gibt, revanchieren sie sich mit Zinsen.

Ich nehme an, Sie haben entweder eine ordentliche Portion Kompost, Eierschalen (für das dringend benötigte Kalzium gegen das Schwarzwerden der Spitzen) oder vielleicht sogar Brennnesseln oder Fischköpfe (ein alter Trick für Phosphor und Stickstoff) hinzugefügt.

Warum läuft es dieses Jahr so ​​gut?
Starkes Wurzelsystem: Die richtige Nährstoffversorgung im Pflanzloch von Anfang an regt die Pflanze dazu an, kräftige Wurzeln zu bilden. Je mehr Wurzeln, desto saftigere Früchte. Gleichmäßige Energieversorgung: Tomaten sind „hungrige“ Pflanzen. Wenn sie Nährstoffe direkt unter sich haben, müssen sie keine Energie mit der Suche danach verschwenden und können sich voll und ganz auf die Produktion konzentrieren. Widerstandsfähigkeit: Eine gut genährte Pflanze kann Wetterschwankungen und Schädlingsbefall besser verkraften.
Tipp für nächstes Jahr: Wenn Sie dieses Jahr begeistert sind, geben Sie nächstes Jahr eine Prise Mykorrhiza-Pilze in das Pflanzloch. Diese verbinden sich mit den Wurzeln und verlängern so deren Reichweite. Dadurch erhalten die Tomaten auch an Stellen Wasser und Nährstoffe, die sie sonst nicht erreichen könnten.

Nun bleibt nur noch eine entscheidende Frage: Was passiert mit der Ernte? Kommen Ihre vielen Kilo Tomaten direkt in den Gefrierschrank zum Trocknen, oder verschenken Sie sie schon an Ihre Nachbarn, weil Sie sie selbst nicht essen können?

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