Das Reinigen des Gasherdrosts gehört zu den unbeliebtesten Küchenarbeiten. Verbrannter Kohlenstoff und ein klebriger Fettfilm haften an Gusseisen oder Emaille wie Nägel, und ein herkömmlicher Schwamm mit Spülmittel hilft da oft nicht.
Zum Glück gibt es eine genial einfache Methode, mit der Sie nicht stundenlang schrubben müssen. Der Clou: Nutzen Sie die Chemie!
🧼 Methode Nr. 1: Ammoniak-„Dampf“-Trick (Besonders effektiv bei hartnäckigem Fett)
Diese Methode funktioniert fast ohne mechanisches Schrubben. Ammoniakdämpfe (Ammoniakwasser) lösen hartnäckiges Fett und Kohlenstoffablagerungen perfekt.
Was Sie benötigen:
Gebrauchtes Ammoniak (erhältlich in Drogerien oder im Farbenfachhandel).
Große, stabile Müllsäcke (idealerweise mit Kordelzug).
Schutzhandschuhe.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Grillroste einwickeln: Legen Sie die verschmutzten Grillroste in einen Plastikmüllsack. Bei großen Rosten können Sie zwei Säcke übereinanderlegen.
Ammoniak hinzufügen: Geben Sie etwa 3 bis 5 Esslöffel Ammoniak in den Sack. Wichtig: Die Roste müssen nicht darin schwimmen! Entscheidend sind die Dämpfe, die sich im verschlossenen Sack sammeln.
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Verschließen und einwirken lassen: Verschließen Sie den Sack fest, damit die Dämpfe nicht entweichen können, und lassen Sie ihn 3 bis 12 Stunden (idealerweise über Nacht) einwirken. Am besten auf dem Balkon oder in einem gut belüfteten Raum, da Ammoniak stark riecht.
Abspülen: Öffnen Sie am nächsten Tag den Sack (nicht direkt daran riechen!), nehmen Sie die Roste heraus und wischen Sie sie einfach mit einem Schwamm unter warmem, fließendem Wasser ab. Das gelöste Fett und die Kohlenstoffablagerungen lassen sich von selbst entfernen.
🍋 Methode Nr. 2: Selbstgemachte Natron-Essig-Paste (Ökologischer Klassiker)
Wenn Sie zu Hause keine aggressiven Chemikalien verwenden möchten, ist eine Mischung aus Natron und Essig ideal.
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Paste herstellen: Natron mit etwas Wasser zu einer dicken Paste verrühren.
Auf den Rost auftragen: Die Paste mit der Hand oder einer alten Zahnbürste auf alle verbrannten Stellen des Rosts auftragen.
Mit Essig aktivieren: Essig mit einer Sprühflasche auf das Natron sprühen. Die Mischung schäumt auf, und die chemische Reaktion löst das eingebrannte Fett.
Einwirken lassen: Etwa 1 bis 2 Stunden einwirken lassen. Anschließend den Rost mit einer Drahtbürste (bei Gusseisenrosten) oder der rauen Seite eines Schwamms (bei emaillierten Rosten) reinigen und abspülen.
⚠️ Worauf Sie je nach Material des Rosts achten sollten:
Gusseisenroste: Sie sind massiv und rau. Sie vertragen eine etwas gröbere Behandlung (z. B. mit einer Drahtbürste), sollten aber nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Die Spülmaschine wäscht die Schutzschicht ab, das Gusseisen verfärbt sich grau und rostet leicht. Trocknen Sie sie nach dem Waschen immer gut ab. Emaillierte Roste: Sie sind glatt und glänzend. Da sie kratzempfindlicher sind, verwenden Sie keine Drahtbürsten. Ammoniak oder Sodapaste eignen sich ideal, da sie die Roste schonend reinigen. Haben Sie zu Hause gusseiserne (matte und schwere) oder emaillierte (glatte und glänzende) Roste?