5 natürliche Tomatendünger für reiche Ernte und große, süße Früchte

Tomaten anzubauen ist eine Freude, aber für eine wirklich üppige Ernte großer, süßer Früchte ist die richtige Nährstoffversorgung unerlässlich. Vergessen Sie Chemie – die besten Dünger haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause oder im Garten.

Hier sind 5 bewährte natürliche Dünger, die das Wachstum ankurbeln und Ihren Tomaten den besten Geschmack verleihen:

  1. Brennnesselfermentation
    Brennnesseln sind wahre Wachstumsbomben. Sie enthalten große Mengen an Stickstoff, Magnesium und Eisen – wichtige Nährstoffe für einen kräftigen Stängel und sattgrüne Blätter.

So geht’s: Füllen Sie einen Eimer mit gehackten Brennnesseln, gießen Sie Wasser (am besten Regenwasser) darüber und lassen Sie die Mischung 2 bis 3 Wochen fermentieren.

Anwendung: Der entstehende dunkle Sud riecht scheußlich (was beweist, dass er wirkt!). Vor dem Gießen im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnen. In der ersten Saisonhälfte alle 14 Tage auf die Wurzeln geben.

  1. Holzasche
    Für große und besonders süße Früchte benötigen Tomaten Kalium und Phosphor. Kalium hilft, den Zuckergehalt in den Früchten zu konzentrieren und ihre Farbe zu verbessern. Holzasche (von sauberem, chemisch unbehandeltem Holz) ist dafür ideal.

Anwendung: Eine Handvoll Asche direkt um den Stängel streuen und leicht in die Erde einarbeiten oder eine Düngung zubereiten.
Anwendung: Etwa 100 g Asche in 10 Liter Wasser auflösen und die Tomaten damit gießen. Vor allem anwenden, wenn die Pflanzen zu blühen und Früchte zu bilden beginnen.

  1. Eierschalen
    Tomaten reagieren sehr empfindlich auf Kalziummangel. Dieser äußert sich durch Schwarzfärbung und Fäulnis der Fruchtspitzen (sogenannte Trockenfleckenkrankheit). Eierschalen bestehen aus reinem Kalzium.

So geht’s: Waschen Sie die Tomatenschalen gründlich, lassen Sie sie trocknen und zermahlen Sie sie zu feinem Pulver (idealerweise in einem Mixer oder Mörser). Große Stücke verrotten jahrelang und nützen der Pflanze nichts.

Anwendung: Arbeiten Sie das Pulver in die Erde um die Tomatenpflanzen ein. Tipp für nächstes Jahr: Geben Sie beim Pflanzen eine Handvoll Schalenpulver direkt in das Pflanzloch.

  1. Kaffeesatz (Logr)
    Mögen Sie Kaffee? Ihre Tomaten werden ihn auch lieben. Kaffeesatz reichert den Boden mit Stickstoff, Kalium und Magnesium an, macht ihn leicht säuerlich – gut für Tomaten – und lockt nützliche Regenwürmer an.

So geht’s: Lassen Sie den Kaffeesatz vorher trocknen (nass kann er im Beet schimmeln).

Anwendung: Arbeiten Sie ihn einmal im Monat vorsichtig in die oberste Erdschicht um die Pflanzen ein oder geben Sie ihn zum Mulchen Ihrer Tomaten.

  1. Bananenschalen
    Bananen sind bekannt für ihren hohen Kaliumgehalt, der sich direkt auf die Größe und Süße der Früchte auswirkt.

Anleitung: Schneiden Sie die Schalen in kleine Stücke und vergraben Sie sie in der Nähe der Tomatenwurzeln. Alternativ können Sie die Schalen drei Tage lang in Wasser einweichen und die Tomaten anschließend mit diesem Wasser gießen.

Anwendung: Ein hervorragender Dünger während der Blüte- und Reifezeit.

Tipp: Für optimale Ergebnisse wechseln Sie die Düngemittel. Verwenden Sie zu Beginn des Wachstums stickstoffreiche Brennnesseln und wechseln Sie nach der Blüten- und Fruchtbildung zu Asche und Bananen für besten Geschmack und intensive Farbe!

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