Die Anthurie blüht fast das ganze Jahr über üppig, wenn Sie sieben einfache Pflegeregeln befolgen.

Anthurien (Flamingoblumen) gehören zu den dauerblühendsten Zimmerpflanzen überhaupt. Wenn die Bedingungen stimmen, schieben sie kontinuierlich neue, farbenfrohe Hochblätter nach.

Sieben Pflegeregeln sorgen für eine üppige Dauerblüte:

  1. Heller, aber indirekter Standort: Anthurien benötigen viel Licht, um Blütenknospen zu bilden. Direkte Mittagssonne verbrennt jedoch die Blätter; ein Ost- oder Westfenster oder ein leicht schattierter Platz am Süd-Fenster ist ideal.
  2. Kalkarmes, lauwarmes Wasser: Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, aber niemals nass. Verwenden Sie am besten Regenwasser oder abgestandenes, kalkarmes Wasser, da Anthurien empfindlich auf Kalk reagieren.
  1. Staunässe strikt vermeiden: Die Wurzeln von Anthurien brauchen Sauerstoff und faulen bei Staunässe sehr schnell. Verwenden Sie Topfe mit Ablaufloch und gießen Sie überschüssiges Wasser aus dem Übertopf nach 15 Minuten ab.
  2. Hohe Luftfeuchtigkeit schaffen: Als Tropenpflanze liebt die Anthurie eine Luftfeuchtigkeit von 60 % oder mehr.

    Besprühen Sie die Blätter (nicht die Blüten!) regelmäßig mit feinem Sprühnebel oder stellen Sie den Topf auf einen Untersetzer mit feuchtem Blähton.
  3. Regelmäßig, aber mäßig düngen: Von Frühjahr bis Herbst alle zwei Wochen schwach dosierten Flüssigdünger (am besten speziellen Dünger für Blühpflanzen oder Orchideen in halber Konzentration) ins Gießwasser geben.

  4. Luftdurchlässiges Substrat nutzen: Normale Blumenerde verdichtet oft zu stark. Perfekt ist eine lockere Mischung aus Universalerde, Orchideensubstrat (Rinde) und etwas Perlit oder Blähton.
  5. Verblühtes & Staub entfernen: Schneiden Sie verblühte Stängel möglichst weit unten am Ansatz mit einer scharfen, sauberen Schere ab. Wischen Sie zudem regelmäßig den Staub von den Blättern, damit die Pflanze optimal Photosynthese betreiben kann.

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