Wie pflegt man die Muttertags-Azalee?

Die sogenannte Muttertags-Azalee (meist eine Rhododendron simsii / Zimmerazalee) blüht mit der richtigen Pflege viele Wochen lang und kann bei guter Behandlung auch im nächsten Jahr wieder austreiben.

Die 7 wichtigsten Pflegeregeln

  1. Der perfekte Standort: Stellen Sie die Azalee an einen hellen bis halbschattigen, aber kühlen Ort (ideal sind 15 bis 18 °C, etwa im Schlafzimmer, Treppenhaus oder kühlen Wintergarten). Direkte, heiße Sonne und Nähe zu Heizkörpern lassen die Blüten blitzschnell welken.
  2. Richtig gießen (Die Tauchmethode): Azaleen haben einen sehr dichten Wurzelballen, der niemals austrocknen darf. Tauchen Sie den Topf alle paar Tage für einige Minuten komplett in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Danach gut abtropfen lassen.
  3. Nur kalkarmes Wasser verwenden: Azaleen sind Moorbeetpflanzen und reagieren empfindlich auf Kalk. Verwenden Sie am besten Regenwasser oder gut abgestandenes, gefiltertes Leitungswasser mit lauwarmem Temperatur.

  4. Keine Staunässe: Der Ballen muss feucht bleiben, aber die Wurzeln dürfen nicht im Wasser stehen. Gießen Sie überschüssiges Wasser im Übertopf oder Untersetzer nach spätestens 15 Minuten ab.
  5. Kühle Überwinterung & Sommerquartier: Nach der Blüte (ab Mai) zieht die Azalee gerne an einen schattigen bis halbschattigen Platz im Garten oder auf dem Balkon. Im Herbst muss sie vor dem ersten Frost wieder an einen kühlen Ort im Haus gebracht werden.
  6. Düngen nach der Blüte: Während der Blütezeit benötigt die Pflanze keinen Dünger. Nach dem Verblühen bis August alle zwei Wochen mit einem speziellen Rhododendron- oder Azaleendünger (säurehaltig, kalkfrei) in schwacher Dosierung versorgen.
  7. Verblühtes zügig zupfen: Welke Blüten und Fruchtansätze sollten Sie regelmäßig vorsichtig herausdrehen oder abzwicken. Das regt das Wachstum neuer Triebe an und verhindert Schimmelbildung.

Häufiger Fehler: Blätter- oder Blütenabfall

Wenn die Azalee plötzlich grüne Blätter oder Knospen verliert, liegt das fast immer an zu trockener Luftzu hoher Raumtemperatur oder daran, dass der Wurzelballen einmal komplett ausgetrocknet ist.

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